Private Krankenversicherung für Polizisten

Polizisten, die einen Beamtenstatus innehaben, sind ebenfalls über die Beihilfe krankenversichert. Aber auch hier gilt: Es werden nicht alle Kosten übernommen, sondern nur ein bestimmter Prozentsatz. Die restlichen Kosten müsste der Polizist aus eigener Tasche zahlen. Nachdem man nie vorher weiß, wie hoch die Kosten ausfallen – bei diesem riskanten Beruf könnten sie sehr hoch werden – sollten die Kosten über eine private Krankenversicherung abgesichert werden. Selbstverständlich halten die Versicherungsgesellschaften für diesen Beruf besondere Tarife bereit:

Auch Polizisten durchlaufen eine Gesundheitsprüfung

Wie alle anderen Beamten auch, müssen die Polizisten zur Aufnahme in einer privaten Krankenversicherung etliche Gesundheitsfragen beantworten. Diese sind natürlich immer ehrlich zu beantworten, auch wenn bestehende Erkrankungen dazu führen können, dass entweder der Antrag abgelehnt oder entsprechend höhere Beiträge berechnet werden. Eine Ausnahme gilt jedoch für alle Erst Beamteten: Die private Krankenversicherung darf bei einer Erstverbeamtung keinen Antrag ablehnen. Sollten Grunderkrankungen oder andere Risikofaktoren vorhanden sein, dann darf der Beitrag jedoch um höchstens 30 Prozent angehoben werden. Wer dies umgehen möchte, sollte sich über einen private Krankenversicherung Vergleich für Beamte informieren, welche Versicherung hier welche Bedingungen stellt. Besonders wichtig ist die Frage, ob die Versicherung alle Tätigkeiten eines Polizisten akzeptiert oder hier Abstriche vornimmt. Notfalls sollten Anträge bei mehreren Versicherungsgesellschaften abgegeben werden. Dadurch erhöht sich die Chance, bei einer Versicherung angenommen zu werden.

 

Leistungen zusätzlich absichern

Nun gilt für Polizisten die gleiche Regel wie für alle Beamten: Welche medizinische Leistungen von der Beihilfe übernommen werden, regelt die Beihilfeverordnung. Sollten Arztleistungen oder alternative Leistungen in Anspruch genommen werden wollen, so könnte hierfür eine Zusatzversicherung notwendig werden. Gleiches gilt für Luxusleistungen: Wenn ein Beamter gerne ein Einbettzimmer hätte, dann muss er den entsprechenden Tarif in der privaten Krankenversicherung wählen. Ein regulärer Tarif für Beamte übernimmt nur die Restkosten, die von der Beihilfe nicht übernommen werden. Alle gewünschten Zusatzleistungen müssen extra versichert werden.

 

Polizist im Ruhestand

Ein Polizist mit Beamtenstatus hat im Rentenalter viele Vorteile: Die Beihilfe beläuft sich dann auf 80 Prozent. Somit könnte es sogar sein, dass sich die Beiträge der Privaten Krankenversicherung im Rentenalter verringern. Aufgrund der Tatsache, dass die Pension niedriger ausfällt als der laufende Lohn, ist diese Entscheidung als sehr sinnvoll zu bezeichnen.

Quelle: https://www.versicherungscheck24.de/private-krankenversicherung/polizeibeamte-polizisten/